[09.11./19:30 Uhr] Diskussion und Lesung mit Anetta Kahane und Martin Jander „Juden in der DDR“

Wir laden Sie herzlich zu unserer Diskussionsveranstaltung und Lesung mit Anetta Kahane und Martin Jander und ihrem Buch „Juden in der DDR – Jüdisch sein zwischen Anpassung, Dissidenz, Illusionen und Repression“ ein. Moderiert wird das Ganze von Nora Pester, Verlegerin des Hentrich & Hentrich Verlags.


Wann? Mittwoch, den 09.11.22 um 19:30 Uhr

Wo? Tucholsky – Buchhandlung, Tucholskyst. 47, 10117 Berlin

Um Anmeldung wird gebeten!


„Juden in der DDR – Jüdisch sein zwischen Anpassung, Dissidenz, Illusionen und Repression“

Worin besteht die Besonderheit der deutsch-jüdischen Nachkriegsgeschichte in der DDR? Nach Shoah, Verfolgung, Lager und Widerstandskampf kehrten etliche deutsche Juden in die DDR zurück, um den Sozialismus aufzubauen. Trotz massiver antisemitischer Verfolgungen im Winter 1952 blieben viele. Sie waren davon überzeugt, in der DDR besseren Schutz vor alten Nazis zu finden als im Westen. Ihre Jugend in zionistischen und sozialistischen Gruppen verband sie mit einer Ideologie, die allein im Kapitalismus die Ursache allen Übels, also auch des Antisemitismus, sah. Doch der Antisemitismus verschwand nicht mit dem Kapitalismus und auch nicht durch Schweigen. Wie gingen Juden in der DDR mit ihrer jüdischen Identität um? In welchem Spannungsfeld zwischen Anpassung und Dissidenz bewegten sie sich?

Scroll to Top