[17.11./ 19:30 Uhr] Buchvorstellung „Berliner Briefe“ von Susanne Kerckhoff

„Berliner Briefe“ von Susanne Kerckhoff
mit Jennipher Antoni, Cristina Fischer, Peter Graf, Susanne Linzer

Moderation: Jörg Braunsdorf


Wann? Donnerstag, den 17.11.22 um 19:30 Uhr

Wo? Tucholsky – Buchhandlung, Tucholskyst. 47, 10117 Berlin

Um Anmeldung wird gebeten!


Berliner Briefe

Die Berliner Briefe von Susanne Kerckhoff gelten als politisches wie visionäres Buch, das zu den humanitären Grundfragen und deren Bedingungen vordringt. Wie kaum eine Autorin ihrer Zeit hat Susanne Kerckhoff den Verlust der moralischen Integrität der Deutschen,
ihre Schuld an den Verbrechen des Nationalsozialismus und die Frage der daraus resultierenden geistigen Neuorientierung zum Mittelpunkt ihres literarischen Schaffens gemacht. Ein bedeutendes Zeugnis dieser Auseinandersetzung ist ihr 1948 erschienener halbfiktiver Briefroman Berliner Briefe – eine aufrichtige und nichts beschönigende Selbstbefragung, ein beklemmender Rückblick und zugleich eine Bestandsaufnahme über die Gemütszustände der Deutschen, zwei Jahre nach Kriegsende und zu Beginn der Nürnberger Prozesse. Die vielbeachteten Neuedition 2020 rückten Kerckhoff wieder ins Zentrum der literarischen und feuilletonistischen Aufmerksamkeit.

Susanne Kerckhoff (1918-1950) spielte nach 1945 als Schriftstellerin, Publizistin und politische Stimme eine bedeutende Rolle im literarischen Diskurs der Nachkriegszeit.

Im Rahmen von Berliner Briefe 2022 – eine Initiative von Heike Albrecht, gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung

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