Veranstaltungen

Anja Nitz im Gespräch mit Tobias Timm


am Donnerstag, 30. September um 19.00 Uhr in der
Galerie Kuckei und Kuckei
Linienstraße 158 / Hinterhof
10115 Berlin


Ein Museumsdepot ist vergleichbar mit dem Herz eines Organismus. Seine Betrachtung gewährt Einblicke, die in einer Ausstellung nicht vermittelbar sind. Dies gilt für Museen der Völkerkunde in besonderem Maße. Zu Tausenden werden hier Objekte in Sammlungen zusammengefasst, betitelt, digitalisiert, versteckt oder wiederentdeckt. Die Berliner Künstlerin Anja Nitz setzt sich in ihrer Fotoarbeit mit der Kultur des Sammelns im Allgemeinen auseinander und hier im Besonderen mit den Ethnographischen Sammlungen Sachsens, die nicht öffentlich zugänglich oder einsehbar sind. Für die aktuelle Debatte
um den Umgang mit dem kolonialen Erbe werden diese Bilder zu Zeugen und sie ermöglichen einen Zugang zu den gegenwärtigen Depot- und Sammlungssituationen der Museen für Völkerkunde.

Die Veranstaltungen findet gemäß der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 statt.

Um Anmeldung unter: kurt@buchhandlung-tucholsky.de wird gebeten.

DEPOT. Aufnahmen aus den Magazinen der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig, im Museum für Völkerkunde Dresden und im Völkerkundemuseum Herrnhut mit einem Grußwort von Hortensia Völckers und Texten von Léontine Meijer-van Mensch, Matthias Harder, Laura van Broekhoven, Kevin Bress und Megan Krakour.
144 Seiten, 102 farbige Abbildungen


Vorderseite:
Museum für Völkerkunde Dresden, Depot für Großobjekte
© Anja Nitz, 2021

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